MESSENGER-
Die Kommunikation über Messenger-
Betrüger nutzen das Vertrauen ihrer Opfer aus: Sie geben beispielsweise vor, Verwandte zu sein und das Handy verloren zu haben. Erster Kontakt über SMS dient oft als Einfallstor und die Betrüger versuchen schnell, die Kommunikation auf einen Messenger zu leiten.
VERTRAUEN IST GUT. NACHFRAGEN SCHÜTZT VOR BETRUG!
"Hallo Mama, hallo Papa, das ist meine neue Handynummer..." – So oder so ähnlich lautet aktuell der am häufigsten verwendete Einstieg in einen Chat über SMS oder Messenger, bei dem Betrüger nur das eine Ziel verfolgen: Menschen um deren Geld zu bringen.
WENN SIE EINE SOLCHE ODER ÄHNLICH LAUTENDE NACHRICHT BEKOMMEN HABEN…
Kontaktieren Sie immer erst Ihre Familienangehörigen/Freunde/Bekannte unter einer bereits bekannten Telefonnummer, bevor Sie eine angeblich neue Nummer abspeichern.
DER BETRUG WAR ERFOLGREICH UND SIE HABEN BEREITS GELD ÜBERWIESEN?
MESSENGER-
Mit vier einfachen Checks können Sie Ihren Messenger-
SCHÜTZEN SIE IHR PROFILBILD
Das Profilbild sollte nur für gespeicherte Kontakte sichtbar sein. Sonst können Betrüger, die Ihre Handynummer irgendwoher haben, anhand des für alle sichtbaren Profilbilds ausspionieren, ob Sie ein geeignetes Opfer sind, zum Beispiel auf Grund Ihres Alters.
Unter den Einstellungen im Messenger können Sie anpassen, wer Ihr Profilbild sehen kann.
Bei Android und iOS können Sie die Einstellungen folgendermaßen ändern*:
*Durch Updates oder Änderungen in den Apps kann es hier leichte Abweichungen geben, grundsätzlich sind die Einstellungen jedoch bei beiden Betriebssystemen sehr ähnlich.
WIE GEHEN DIE BETRÜGER VOR?
Die vermeintlichen Eltern oder Großeltern werden darum gebeten, zeitnah online Geld zu überweisen, beispielsweise für einen Einkauf, da das neue Smartphone bzw. die neue Mobilfunknummer noch nicht für das Onlinebanking freigeschaltet werden konnte. Um Druck aufzubauen, wird dann behauptet, dass es sich um eine Mahnung handelt und die Überweisung deshalb zügig erfolgen muss, um ein Inkassoverfahren abzuwenden.
In einem anderen Szenario werden Notsituationen vorgetäuscht, um die Opfer zu schnellem Handeln zu bewegen. Ist das Geld erst überwiesen, ist es in der Regel sehr schwer, es zurückzubekommen. Wenn Sie Geldforderungen erhalten: Unter der alten Nummer nachfragen schützt vor Betrug.
Erfahren Sie mehr über die Täter und warum Sie keinen Kontakt zu ihnen aufnehmen sollten.
WARNEN SIE IHR UMFELD
Sie können Ihre Familie und Freunde per Messenger oder Social Media vor solchen Betrugsversuchen schützen. Laden Sie sich unsere Statusmeldungs-
Und zwar nicht nur Oma und Opa, auch jüngere Menschen werden immer häufiger Opfer dieser Betrugsform. Gerade im vertrauten familiären Umfeld sollte der Tipp verbreitet werden, dass ein Nachfragen auf der altbekannten Nummer immer eine gute Möglichkeit ist, um einen möglichen Betrugsversuch auszuschließen.
UNSERE INHALTE FÜR IHRE ÖFFENTLICHKEITSARBEIT
Laden Sie sich die passenden kostenlosen Social Media Pakete herunter und unterstützen Sie die Kampagne, in dem Sie zum Multiplikator werden, die Beiträge teilen und Ihr Umfeld warnen.
Alle Inhalte in passenden Formaten für Facebook, Twitter, Instagram sowie Instagram Storys und Reels finden Sie hier im Medienangebot zur freien Nutzung.
Unsere Materialeien stehen zur individuellen Nutzung zur Verfügung ohne zeitliche Vorgaben. Lesen Sie hier weitere Hinweise (PDF):
„WER IST SO BLÖD UND FÄLLT DARAUF REIN?“
Schuld sind nicht die Opfer, sondern immer die Täter! Bitte seien Sie vorsichtig vor Opfer-
Betrug kann jeden treffen: Es kommt immer auf den Moment an, in dem man solche Nachrichten erhält, ob man dem Inhalt Glauben schenkt. Nur, weil ich mich selbst nicht angesprochen fühle, bedeutet das für andere Menschen nicht das gleiche.
BETRUG ÜBER MESSENGER-
Messenger-
SMS ist die Abkürzung für Short Message Service und bezeichnet einen Telekommunikationsdienst zur Übertragung von Kurzmitteilungen per Mobilfunk.
Betrüger nutzen diese Dienste auf vielfältige Weise und lassen sich immer neue Variationen gängiger Machen (z.B. Phishing, „Enkeltrick“, Schockanruf) einfallen, um andere um ihre Ersparnisse und Wertgegenstände zu bringen.
WER SIND DIE TÄTER? WARUM SOLL MAN KEINEN KONTAKT ZU IHNEN AUFNEHMEN?
Erste Erkenntnisse weisen auf organisierte Täterstrukturen beim Messenger-
Die Täter erwerben die verwendeten SIM-
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Täter an SIM-
Die Telefonnummern, die angeschrieben werden, kommen aus unterschiedlichen Quellen. Die Polizei geht davon aus, dass Betrüger die Nummern im Darknet erwerben, oder auf andere Art an große Listen kommen, z.B. über Phishing und groß angelegten Datenklau.
Auch die Konten, auf welche die Geldbeträge von den Betroffenen überwiesen werden sollen, werden auch mit falschen Daten eröffnet. Es werden vermutlich mit gefälschten Dokumenten oder mit missbräuchlich verwendeten Daten (z.B. eingescannte/abfotografierte Ausweisen), die z.B. bei Kleinanzeigen und Immobilienanzeigen als Echtheitsbeweis eingefordert werden, Bankkonten u.a. bei N26, Solaris, bunq Bank, Sparkasse oder Volksbank eigerichtet. Von diesen geht das erbeutete Geld dann zügig weiter ins Ausland und die Konten in Deutschland werden wieder aufgelöst.
ZAHLEN UND FAKTEN
Die Polizei hat allein im vergangenen Jahr mehr als 50.000 Straftaten mit einer Schadenssumme von deutlich über 25 Millionen Euro registriert. Sie geht zudem davon aus, dass die Dunkelziffer deutlich höher liegt. In nahezu jedem dritten Fall gelingt es den Betrügern, dass Geld an vermeintliche Familienangehörige oder Freunde überwiesen wird. Tatsächlich landet es in den meisten Fällen unwiederbringlich auf Auslandskonten krimineller Organisationen.
Die Täter fordern meist Summen zwischen 1.000 und 3.000 Euro. Beträge, die offenbar vielfach schnell digital überwiesen werden. Falls Sie bereits eine solche Summer überwiesen haben, kontaktieren Sie ihr Geldinstitut, in einigen Fällen kann das Geld zurück geholt werden.
Geben Sie sich keine Mitschuld. Sie sind Opfer eines Betrugs geworden. Melden Sie den Vorfall der Polizei. Nur so erhält die Polizei Hinweise auf Fallzahlen und Schadenssummen und kann zielführende Ermittlungen durchführen.
Betroffene sehen es leider häufig als persönliche Niederlage an, so "naiv" gehandelt zu haben und Opfer geworden zu sein. Sie erstatten daher aus Scham keine Anzeige. Doch: Als Opfer haben Sie keine Mitschuld! Sie sind Opfer einer Straftat geworden. Die Täter tragen die alleinige Schuld.
SCHÜTZEN SIE IHREN MESSENGER-
Machen auch Sie Ihren Account sicher, indem Sie Ihren Verifizierungscode niemals weitergeben und zusätzlich einen persönlichen PIN für Ihren Account einrichten. Informieren Sie andere, damit sie nicht Opfer eines Betrugs werden.
Gemeinsam gegen Messenger-
SCHREIBEN UND TELEFONIEREN SIE NIEMALS MIT MUTMASSLICHEN BETRÜGERN, AUCH NICHT ZUM SPASS!
Auch wenn es womöglich „witzig“ erscheint, den Betrug sofort erkannt zu haben und eine „spaßige“ Kommunikation mit den Tätern einzugehen, die Polizei rät dringend davon ab.
DATENSICHERHEIT – VORSICHT VOR HACKING UND PHISHING
Messenger-
Quelle: https://www.polizei-